buehnenbild_blutspende_andre_zelck_drk.jpg Andre Zelck / DRK
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Blutspende

Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Die sechs DRK-Blutspendedienste in Deutschland sorgen für eine sichere Versorgung mit Blut und Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Gerade in der Urlaubszeit werden besonders viele Blutkonserven zur Rettung Verletzter benötigt. Der DRK-Ortsverein Usingen trägt in enger Kooperation mit dem Blutspendedienst Hessen/Baden Württemberg seinen Teil dazu bei. In Usingen finden jährlich vier Blutspendetermine in der Mensa der Christian-Wirth-Schule statt, drei weitere Termine werden in der Lehmkauthalle in Grävenwiesbach angeboten, genug, um damit bis zu 2400 Menschenleben zu retten. 

Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank – Tag für Tag.

Mit Blutspenden Mut spenden

Übers Jahr kommen so allein in Usingen rund 500 Blutspenden zusammen, in Grävenwiesbach sind es rund 280. Jede Blutspende, bestehend aus 500 ml Blut, wird in bis zu drei Präparate – Blutplasma, Blutplättchen, Rote Blutkörperchen – aufgeteilt und hilft somit bis zu drei Menschen bim Überleben. Damit werden die jährlich knapp 800 Blutspender in Usingen und Grävenwiesbach zu Lebensrettern für bis zu 2400 Menschen.

Die Arbeit des hauptamtlichen Blutspendedienstes Hessen/Baden Württemberg  wird regelmäßig von etwa zehn ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsvereins Usingen unterstützt. Sie zeichnen für die Werbung und Vorankündigung ebenso verantwortlich wie für die Möblierung des Blutspende-Lokals, die Anmeldung und Registrierung der Spender sowie deren Betreuung vor, während und nach dem Aderlass. Sie wachen über die Einhaltung der obligatorischen 15-minütigen Ruhezeit  und versorgen die Blutspender zum Abschied mit Snacks für den Nachhauseweg.

Blut oder Plasma spenden darf, wer gesund und fit ist und kein erhöhtes Risiko für bestimmte Infektionskrankheiten hat. Wer sich am Tag der Blutspende angeschlagen oder gar krank fühlt, darf vorübergehend nicht spenden. Das alles wird aber bei der ärztlichen Voruntersuchung abgefragt. Blut und Plasma spenden darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Eine Höchstaltersgrenze für die Blut- oder Plasmaspende gibt es mit Änderung des Transfusionsgesetz 2023 nicht mehr. Die Ärztinnen und Ärzte in den Blutspendelokalen  urteilen immer individuell, ob eine Spende möglich ist. Damit der Körper den Blut- oder Plasmaverlust gut verkraftet, musst der Blutspender ein Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm auf die Waage bringen.

Blut gespendet werden kann nur nach vorheriger Anmeldung über das Portal www.DRK-Blutspende.de. Dort finden sich für den angegebenen Suchzeitraum alle Blutspendetermine im Überblick. Spender können sich dann für die gewünschte Uhrzeit eintragen. Neben dem Blutspenderausweis idt in jedem Fall auch der Personalausweis mitzubringen.